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Samstag, 21. März 2015

Christchurch

Auf dem Weg nach Christchurch machten wir noch einen Besuch in einem Wildlife Park. Wie wir sind, mussten wir natürlich Futter kaufen und so kam es, dass wir Aale mit eckligem Hackfleisch und die Vögel mit Körner, Rehe und Schafe mit Trockenfutter fütterten. Die Aalfütterung war einfach abartig, die Aale kamen aus dem Wasser auf das Brücklein auf dem wir standen und erinnerten mich ein wenig an Schlangen, wie sich aus dem Wasser schlängelten. Wir sahen Rehe, Schafe ganz viele Vögel und zum Schluss sogar noch die berühmtesten Einwohner von Neuseeland, Kiwis!!! Nach diesem tollen Erlebnis schliefen wir so Nahe an Christchurch wie möglich. Denn am nächsten Tag mussten wir unseren Bobby abgeben. Auf dem Campingplatz angekommen, musste ich natürlich alle begrüssen, indem ich einen Hügel rauf fahren wollte und fast nicht rauf kam. Alle starrten uns natürlich an als wir immer wieder rückwärts zurück rollten und dann mit noch mehr Gas versuchten wieder vorwärts rauf zu kommen. Nachdem ich es endlich geschafft hatte, fielen die Blicke von uns als drei Frauen aus dem Auto stiegen (dazu noch zwei Blonde haha :D). Wir gingen schon früh schlafen und am nächsten Morgen hiess es packen und putzen! Als erstes fuhren wir zum Hostel und checkten ein. Als wir in Christchurch einfuhren, fiel mir extrem auf, dass zwischen den bewohnten und benutzen Häuser immer wieder verlassene, halb verfallene Häuser standen. Die ganze Stimmung fand ich recht gruselig... Danach hiess es Abschied von Bobby nehmen! Der nette Herr von der Vermietung fuhr uns noch zurück in unser Hostel und wir verbrachten den restlichen Tag in unserem Hostel. Denn so viel Luxus auf einmal, dass mussten wir ausnutzen! Unser Hostel hatte sogar ein Whirpool welchen wir unbedigt ausprobieren mussten!
Am nächsten Tag gingen wir in ein Shopping Center. Nach zwei Monaten mit nur ein paar Shirts,zwei Leggins und zwei Pullover war ich ein wenig überfordert von so vieler toller Mode ; ) Zum krönenden Abschluss des Tages gönnten sich Lea und ich noch eine Pedicure, inklusive Wadenmassage und unsere Stühle hatten sogar integrierte Massagekörper :)
Tags darauf machten wir eine Schnitzeljagd von unserem Hostel aus. Dadurch kamen wir an wunderschönen Orten vorbei! Unter anderem die Kühlschrank-Bibliothek, an welcher man Bücher austauschen kann und einer Stahglocke, welche eine chinesische Organisation als Gedenkstätte für das Erdbeben getiftet hat. Auch hat es uns durch den wunderschönen Park geführt, zu den Re-Start Shops und der Kathedrale. Wir assen etwas bei den Re-Start container, welche nach dem Erdbeben vor vier Jahren aufgestellt wurden, da das Center fast ganz zerstört wurde und die Leute nirgendswo mehr einkaufen gehen konnten. Die Container wurden stehen gelassen und heute ist es ein wunderbarer Treffpunkt, an welchem man sich aufhalten, essen und shoppen kann. Auch sehr eindrücklich war die Kathedrale, welche genau noch so dasteht, wie sie nach dem Erbeben zerstört wurde. Vor der Kirche wurde eine kleine Gedenkstätte erichtet und es wurden Steinskulpturen mit Wünschen und Träumen aufgestellt und auch Fotos von der Kathedrale, wie sie vor dem Erdbeben aussah, konnte man betrachten. Auf dem Nachhauseweg kamen wir, für mich, an der eindrücklichsten Gedenkstätte vorbei. Es wurden auf einem Platz 185 weisse Stühle aufgestellt. Für jede Person die beim Beben starb, wurde ein Stuhl aufgestellt. Ebenfalls gab es eine Liste, mit all den Namen der Personen, welche gestorben sind und wieder eine Tafel wo man seine Wünsche, Gedichte oder Gedanken aufschreiben konnte. Die Gedenkstätte hat mich sehr geeührt und ich musste die eint oder andere Träne unterdrücken.
Die meisten Leute die wir auf unsere Reise getroffen haben, haben uns gesagt wir sollen nicht zu viel von CHCH erwarten. CHCH sei halb zerstört und es herrscht ein Art Geisterstimmung und vorallem könne man nich viel machen. Ich muss dazu sagen, CHCH hat mich völlig umgehauen! Im positiven Sinn! Ja es stimmt, es gibt ganz viele Gebiete und Häuser die immer noch zerstört sind und es herrscht schon ein wenig eine "Geisterstimmung". Auch kann man nicht so viel machen wie z.B. in Queenstown. Aber hey, gibt es noch eine andere Stadt die sooo viel bietet wie Queenstown?!
An alle die einmal nach CHCH gehen bitte ich, macht eure Augen! Und geht auf Streetart suche! Die ganze Stadt ist voll mit wunderschöner Streetart!!! An jedem Ecken und an fast jeder zweiter Hauswand entdeckt man wieder wunderschöne Kunst! Auch haben die Neuseeländer eine wunderschöne Art mit Katastrophen umzugehen. Denn alle Gedenkstätte sind so liebevoll gestaltet und geben einem Hoffnung. Ich war wircklich gerührt als wir diese Orte besichtigten! Und ich würde sofort wieder gehen, diese Stadt hat einfach was...
Unser letzter Abend war gekommen und dieser musste natürlich gefeiert werden! Wir gingen in ein BYO (bring your own -> Alkohol) Restaurant und assen einen köstlichen Bimbibam (mein neues Lieblingsessen) mit ein paar Flaschen Wein. Danach gingen wir in den Club nebenan tanzen. Michèle ging bald schon mal zurück ins Hostel, aber Lea und ich tanzten noch die halbe Nacht durch. Wir lernten einige Maori Jungs kennen, die uns dann noch versuchten einige Sätze auf Maori beizubringen (leider habe ich schon alle wieder vergessen ;)) und brachten uns zum Schluss sicher zu unserem Hostel zurück.
An unserem letzten Tag in CHCH gingen wir im botanischen Garten spazieren und assen eine Kleinigkeit bevor, wir an einen mega süssen Markt gingen! Am liebsten hätte ich wieder alle Stände leer gekauft! Denn jeder Stand hatte schönere Sachen als der zuvor und wieder einmal war ich von der Mode und Kunst begeistert! Denn jeder Künstler welcher eine  Stand besass, machte natürlich all seine Schmuckstücke selber und so war jeder Stand, auf seine eigene Art, einzigartig! Wir verabschiedeten uns von Michèle, welche auf ihren Shuttelbus musste um an den Flughafen zu gelangen und Lea und ich schlenderten noch gemütlich weiter und genossen all die süssen Seitengassen. Bevor wir zu unserem Hotel am Flughafen gingen, gingen wir noch eine Kleinigkeit essen und machten uns dann auf den Weg. Denn wir hatten für die letzte Nacht ein Hotel direkt am Flughafen gebucht, da wir am nächsten Tag schon sehr früh abflogen... Auf dem Weg zum Hotel, ging dann leider Lea's geliebter Hut verloren, den sie wohlverstanden, ganze zwei Monate im Camper hin und her räumte und eigentlich extra für ein Fotoshooting in Singapur zulegte... (RIP an dieser Stelle, ich hoffe jemand anders hat Freude daran;)).
Ich kann gar nicht genug sagen wie toll ich CHCH fand! Ich würde ohne zu zögern sofort wieder gehen, denn ich mochte all die süssen Gassen mit den niedlichen Restaurants und vorallem die Streetart hat mich wahnsinnig fasziniert und begeistert! Ich kann es jedem nur empfehlen, vorallem jenen die eine künstlerische Ader haben :)
Nun hiess es Abschied nehmen von Neuseeland und unsere allerletztes Ziel vor unserer Heimreise stand an: Singapur!

On our way to Christchurch we visited a Wildlife Park. Of course we couldn't resist to buy some food for the animals. The eel feeding was absolutely grose! The eels came out of the water like snakes and it was quite scary! We saw many different deers, pigs and sheeps and of course NZ famoust local, the kiwibird! We slept as near as possible to CHCH, then the next day we had to give our camper Bobby back. We got up early in the morning, to pack our bags and clean the camper. We drove first to our hostel to check in and leave our luggage there and then we drove to the office. The friendly man from the office drove us back to our hostel and on the way, I noticed the strange atmosphere. So many buildings are half destroyed and there are a lot of abandoned buildings and houses. It reminded me of a ghost city... We spent the rest of the day in the hostel, then there was even a whirpool and of course we had to check it out! The next day we went to a shopping mal, and after two months with only a few shirts, two leggins and some pullovers, I was overwhelmed by all the beautiful clothes! Later this day, Lea and I spoiled us with a pedicure and even our chair, in which we sat, had some massage-things in it. It was a nice change to the last two months of free camping!
Our hostel organized a scavener hunt through the city, in which you will pass the most interesting places and buildings. The first stop was the fridge-book-shelf, where you can exchange a book if you like. Then we passed the iron bell. This bell is a memorial, donated by a chinese institut, for the earthquake. Next destination in our hunt was the Re-start container shopping center and the destroyed cathedral. The Re-start container were build after the earthquake. The citycenter was absolutly destroyed and the people had no chance to buy some food an other stuff. So they shipped those containers in to the city center till they had the destroyed shoppes rebuilded... But instead of taking the Re-start container down, after the most shoppes were rebuilded, they let them stay and today it is a beautiful place, where you can meet friends for a coffee, lunch, shopping or just for spending time with them. Also very impressiv was the cathedrale. Around her is a huge fence and in front of it is a little memorial. There is also a massive stonesculpture, people wrote their wishes and dreams on a stone and with all the stones together they did build one impressive sculpture. Of course there are also pictures, who shows how the area and the cathedrale looked before the earthquake. On our way home we passed the 185 white chairs, which are pretty impressive! Each of those chair is for one person who died at the earthquake! There are two whiteboards with wishes, poetry and dreams from people and a list with all the names of the people who died. The whole scenary and atmosphere went under my skin!
The most people we've met on our journey told us, we shouldn't expect to much from CHCH. It is boring and like a ghost city. Well, this might be the reason why I was so surprised from this city! I mean yes it is true, there is not that many things to do like in Queenstwown, but all those peope who told me this I think now: are you blind? Haven't you seen all those amazing street art, nearly at every corner?! And yes it is a bit like a ghost city. There are so many buildings still destroyed, but haven't you felt those magic energy in the air? How the people give and have hope? How they just tried to live on after this catastrophe? And haven't you seen those little cute caffees around the corner and those sweet little streets who are definitely worth a stroll? I tell you my friend, if you ever go to CHCH, open your eyes, look for street art, there is plenty of it, and be amazed of the friendly kiwis who definitely know how to handle such a huge catastrophe!
Our last night had come and we went out for dinner in a korean BYO (bring your own - alcohol) restaurant. Of course we took all our new favourite dish, a bimbibam, and after a few bottles of wine and a delicious dinner we went next door to the club dancing. Michèle went after a while back to the hostel, but Lea and I danced the whole nigth long. We met some nice Maori guys, who tried to teach us some Maori (sadly I allready forgot everything;)) before they brought us back to our hostel.
On our last day in CHCH we went to the botanic garden and then to a super cool market! The market stall where from individual artists and every stall had such cool and nice things, if I would have had more cash with me, I would have bought it all :D Early in the afternoon Michèle had to go back to the hostel, then she got picked up from her airportshuttle. Lea and I enjoyed the last few hours in the city before we went back to the hostel, picking up all our stuff and catching our bus to the hotel. We spent our last night in a hotel directly at the airport, then we had to catch our flight to Sydney quite early in the morning... On the way to the hotel, Lea's beloved hat (who she carried arround for two months in the camper and she bought it especially for a shoot in Singapore!!!!) got lost! Well, I hope the person who found it has fun with it...

If I ever could go back to CHCH, I woul do it! I loved all the little streets with the cute restaurants. And if you love art, espescially street art, you will love it aswell! The day had come and we had to say goodbye to CHCH and NZ. Then we had only one destination left, till we would heading back home! Next stop: Singapore.

Here he is: the famous Kiwi
Fridge book exchange
Bell memorial
Re-start containers
Cathedrale
Stonesculpture

White Chairs
Market
Streetart everywhere <3
Ghost city
the destroyed Kaplan building -> the school I used to work for in London!
Goodbye NZ, it was a pleasure! <3

Samstag, 14. März 2015

Kaikoura

Am Tag nach unseres Gletscherausfluges, fuhren wir den ganzen Tag von der Westküste an die Ostküste. Genauer gesagt nach Kaikoura. Dort übernachteten wir an einem wunderschönen free Camping direkt am Meer! In solchen Momenten fühle ich mich als der grösste Glückspilz der Welt! Ich ging am Strand entlang joggen und genoss die schöne Aussicht auf das Meer und die Berge. Als ich zurück kam, sassen Lea und Michèle bei unseren Nachbarn. Zwei deutsche Jungs und einer hatte eine Gitarre dabei. Nachdem ich mich frisch gemacht hatte setzte ich mich zu ihnen und genoss ihre Gesellschaft. Später stiess noch ein amerikanisches Päärchen dazu. Wir assen und tranken zusammen und genossen das Meerrauschen und den wunderschönen Sternenhimmel. Bevor wir zu Bett gingen hatten wir sogar die Ehre, dass uns Tim, der übrigens mit seiner Gitarre durch die Welt tourt, ein Gute-Nacht-Lied sang. So ein schöner Moment! Ich glaube, dass ist unter diesen Umständen, eines der schönsten "Live Konzerte" auf dem ich je war. Am nächsten Morgen hiess es leider Abschied nehmen, die Jungs fuhren weiter, genauso wie das Päärchen. Wir drei gingen auf Robbensuche. Den ziemlich Nahe vom Center gibt es eine Stelle, wo man auf das Riff rauf kann und dort tummeln sich gerne Robben. Wir hatten Glück und entdeckten welche. Danach gingen wir ein wenig Shoppen und ich kaufte mir einen Wetsuit. Auch mietete ich wieder ein Surfbrett und versuchte mein Glück am Abend. Im Nachhinein muss ich sagen, hätte ich es wohl besser gelassen. Für mich war es das erste Mal, dass ich an einem Strand surfen ging an dem der Strand aus Steinen besteht und dies habe ich ziemlich unterschäzt. Denn schon beim rauslaufen habe ich mir ein paar Mal die Füsse an herausragenden Steinen gestossen und da die Wellen extrem Nahe am Strand brechen, hatte ich zuerst richtig eine Blockade und traute keine Welle anzupaddeln, da ich Angst hatte zu fallen und mich zu verletzen. Nachdem ich all meinen Mut zusammen nahm und doch einige Wellen anpaddelte, merkte ich, dass ich total ausser Übung war. Trotzdem versuchte ich es noch einige Male, aber mit jedem Mal als es nicht klappte, desto deprimierter wurde ich. Dass ein Autralier neben mir seinen Spass hatte, machte das Ganze nur noch schlimmer. Obwohl ich mir sagte, ich darf mich nicht mit ihm vergleichen, da er jeden Tag surfen geht und topfit ist und ich jetzt auch schon länger nicht mehr im Wasser war, war es nicht leicht mir einzugestehen, dass dies eine Nummer zu gross ist für mich:( Enttäuscht und genervt ging ich aus dem Wasser und Lea versuchte mich mit einem leckeren Essen wieder aufzumuntern. Was würde ich nur ohne meine Lea tun, die mir immer den Rücken stärkt und für mich da ist und an mich glaubt wenn ich es brauche:) Wieder einmal war ich froh, dass ich sie auf dieser Reise an meiner Seite haben darf:) Unsere letzte Nacht auf diesem wunderschönen Camping brach an, denn am nächsten Tag waren wir schon an unserem letzten Ziel unserer Neuseelandreise angelangt: Christchurch. 


The day after our glacier adventure we drove the whole day from the west to the east coast! Our second last destination was Kaikoura. We arrived at the beautiful free camp spot in the afternoon and I was amazed by the beauty of this place! In those moments I feel like the luckiest person on earth, beeing able to discover such beautiful places. However I went for a run and when I got back Lea and Michèle joined two german guys for a drink. After I got freshed up I joined them aswell and we found out, that one guy is a singer and he's touring with his guitar around the world. Later on, an american couple joined us aswell and we enjoied the beautiful evening. How lucky we are, meeting people from around the world, sitting side by side, enyoing the oceansound and the sky full of stars. It got late and Tim, the quy with the guitar sang a good night song for us. I think this was one of the best live conserts I've ever been to, only because of the place! Theres nothing better than a consert directly at the beach! The next day we had to say goodbye, then the couple and the guys left Kaikoura this day. We spend another day here, there is a place near the center, where you can actually walk on the reef and there are a lot of seals sunbathing and playing around. We had luck and saw a few. After that we went to the city for shopping. I bought a wetsuit and rented a surfboard and tried my luck in the water later this day. I should not have tried it, then it was the first time I surfed on a stonebeach. Already when I walked out I chipped my feet on stones. The waves broke quite near feom the beach and this was another scarry point. If I would fall of I would land on the stones. Realizing this made me quite nervus. First it made feel like I'm paralyzed and when I saw an australian guy having so much fun and catching wave after wave, I felt that I am not ready for this! And obviously not in shape for those huge waves! I tried not to make to much pressure, this guy surfes every day and I haven't been in the water for quite a time. Anyway with every wave I couldn't catch, it made me more and more depressed. After a while I gave up and got out the water. Lea tried to cheer me up with a delicious meal and I was, once again, happy to have her. She is like my rock in the storm and always there for me when I need her. She always believes in me when I allready gave up hope and like many times on this journey, I was happy that we have been travelling together! Our last night on this wonderfull campground has come, then tomorrow we are off to our last destination from our NZ trip: Christchurch.


 
Beautiful free camping 
Beautiful evening
Moonset

Nice place for a run

Donnerstag, 12. März 2015

Franz Josef Glacier

Der Tag war endlich gekommen. Seit dem Anfang freuten sich Lea und ich auf den heutigen Tag. Denn wir hatten einen Helikopterflug auf den Fränzl gebucht, inklusive einer Wanderung auf dem Gletscher. Schon früh morgens ging es los, wir registrierten uns an der Rezeption und bekammen unsere Ausrüstung. Unser netter Guide, Will, gab uns schnell die wichtigsten Infos und ehe wir uns versahen, sassen wir im Helikopter auf dem Weg zum Gletscher. Als wir durch die Luft schwebten und ich den Gletscher betrachtete, überlegte ich mir wo wir landen werden. Denn der Gletscher war einfach nur riesig! Erst von hier oben fiel mir auf wie riesig er ist und er wurde immer grösser und grösser je näher wir kamen. Irgendeinmal sah ich kleine Punkte auf dem Eis bewegen, welches ich als Menschen identifizierte. Als wir immer tiefer und tiefer flogen machte ich mir langsam echt Gedanken wo wir nun landen werden. Denn alles was ich sah war Eis und immer grösser werdende Punkte alias Menschen. Wir landeten also irgendwo mitten auf dem Eis und nachdem wir unsere Steigeisen angezogen hatten und erste Sprachschwierigkeiten überwunden hatten (ich sagte Lea auf Deutsch, dass ich heiss habe, und Will verstand ich sage ihr dies sei alles Eis... Nachdem wir ihm erklärten, dass ich auf deutsch heiss und nicht in englisch ice gesagt habe, mussten wir lachen. Uns ist ja allen klar, dass ein Gletscher aus Eis besteht;)) ging unsere Wanderung auch schon los. Wir wanderten eine gute Stunde bis zur Mitte des Gletschers. Von dort sah man einen Wasserfall, der im Gletscher verschwindet und als Fluss unter dem Gletscher durch, bis ins Meer geht. Die Aussicht war in alle Richtungen einfach nur atemberaubend. Man sah sogar bis aufs Meer! Mein absolutes Highlight waren aber die Eistunnels, durch die wir durchkrakselten. Einfach nur der Wahnsinn, wenn man nur von Eis umgeben ist und sich an einem Seil durch den Tunnel ziehen muss.
Nach dem Abstieg wurden wir wieder vom Helikopter aufgeladen und wir flogen zurück ins Städtchen. Dort traffen wir Michèle, die uns nicht auf den Gletscher begleitet hatte und wir gingen uns für den Rest des Tages in den Hot Pools entspannen.

Since the beginning I have been looking forward to this day! We had booked a helicopter flight and hike on the Franz Josef Glacier. How exciting! Early in the morning we arrived at the office and got our gear for the hike. We also met our lovely guide Will, who gave us a quick instruction and before we realized, we sat in the helicopter, flying direction ice. Up in the air I realized how massive the glacier is! The only thought I had was, where are we going to land? When we got closer, I spottet some moving points and thought, those most be human being. We landed on the ice and made our way away from the helicopter to put our crampon on. After we had our first missunderstanding (I told Lea in german i've hot, its pronounced heiss, and he understood I told her this is all ice... After we explained to him that I said heiss and not ice and that we actually know that a glacier consists of ice) we made our way through the ice. We hiked up to a waterfall who disappears under the glacier and flows as a river into the ocean. We hiked up till the middle of the glacier and the view was in each direction just stunning! We even saw the ocean from the glacier! How special! But my personal highlight were all the icetunnels that we went through. Its crazy when youre in the tunnel and youre surrounded only by ice! After we made it back to the place where we got picked up from the helicopter, we flew down to the base and met Michèle. The rest of the day we relaxed at the beautiful hot pools!

Lea's first time in a helicopter
And up we go
On the way to the glacier
As nearer we got I realized how massiv the glacier  is!
We made it :)
Can you spot the others?
The waterfall
Not sure if you see it, but there somewhere is the ocean
On the way back

Samstag, 7. März 2015

Queenstown- Shipwreck Bay

Eigentlich hatten wir ja geplant, dass wir auf den Berg, der an Queenstown grenzt, rauf wandern. Aber da das Wetter nicht wirklich mitspielte, liessen wir es bleiben und gingen stattdessen in die Stadt ein wenig shoppen und lecker essen. Geplant wäre dann noch einen Besuch in der Ice Bar gewesen, aber da Lea und Michèle den Pass nicht dabei hatten, nur die CH-ID, wurden wir nicht reingelassen... Queenstown hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die ganze Stadt lebt von jungen, aktiven Menschen. Aber trotzdem hat es was gemütliches wenn man an der schönen Seepromenade enlang schlendert und sich ein Eis gönnt oder in einem der süsse Kaffees eins trinken geht. Wären wir länger geblieben, hätten wir sicher noch mehr Actionausflüge gebucht, denn das Angebot ist riesig! Man kann hier so ziemlich alles machen, von Skydiving zu Lasertag spielen oder mit dem Speedboat über Flüsse schweben. Wenn man ein genug grosses Budget hat, kann man sich hier gut eine Weile verweilen, denn all die verschiedenen Activities gehen ganz schön ins Geld. Unserem Budget zuliebe haben wir es dann bei einem Aufenthalt von zwei Nächten belassen und fuhren am zweiten Tag zum Lake Wanaka. Dort campierten wir beim Diamond Lake, welches ein wunderschöner kleiner See ist! Ich ging am selben Abend noch joggen und entdeckte einen Aussichtspunkt. Am nächsten Morgen spazierten wir um den See und auf den Aufsichtspunkt, von welchem man wunderbar auf den Lake Wanaka und den Diamond Lake sah. Danach fuhren wir zum Mt. Aspiring. Doch leider waren genau um seine Spize Wolken und somit war es nicht wirklich spektakulär. Weiter ging es nach Wanaka wo wir eine Pause einlegten und am Abend suchten wir uns einen Platz zum schlafen am Lake Wanaka. Unser nächstes Ziel war der Franz Josef Glacier. Auf dem Weg dorthin machten wir eine Pause bei den Blue Pools. Wahnsinn, wie intensiv blau das Wasser war! Danach ging es weiter zum Shipwreck Bay. Wir erwarteten eigentlich ein Schiffswrack, aber leider wurden wir enttäuscht. Aber dafür entdeckten wir Delphine vom Aussichtsurm aus! Wir liefen zum Meer und tatsächlich, da waren einige Delphine die hin und her schwammen. Wir übernachteten ganz in der Nähe des Franz Josef Glaciers, denn für den nächsten Tag hatten wir einen Helikopterausflug auf den Gletscher gebucht.

We actually planed to climb the little mountain who's in Queenstown, but the weather was, once again, not very good, so instead we went to the city for shopping. I really like Queesntow! It is an active place but still relaxed. And there is so much to do! You can basically do every activity that you think of, from skydiving to playing lasertag or go for a ride with the speedboat. Its crazy! But all those activities are quite expensive. So if you plan to stay for longer in Queenstown make sure your budget is big enough for all those cool activities! After we had a yammi lunch we actually planned to have a drink in the Ice Bar. But sadly we couldn't get in, because Lea and Michèle had only their swiss ID on them and not the passport. Well yeah, they are very strict with the alcohol law! However, we still had a good time and left Queenstown in the afternoon. We made our way to Lake Wanaka and camped at the Diamond Lake, which is very near to the Lake Wanaka. While I was running, I discoverd a lookout, which we climed the next morning. From there we had a beautiful view over Lake Wanaka and the Diamond Lake. After returning from our morningwalk, we drove to Mt. Aspiring. But it was quite disappointing! Around the top from the mountain were clouds. So after we took a few shots, we drove to Wanaka and had a little break. This night we camped at Lake Wanaka and after my daily run we had an early night. Then the next day we drove to the Franz Josef Glacier. On the way we had a stop at the Blue Pools. Crazy how intensive, deep blue the water is! A few hours later we had another stop at the Shipwreck Bay. We did actually expect a shipwreck, but we got disappointet. But from the lookout we saw delphins swimming in the ocean! We went down to the water and watched them, how the swam only a few meters away! Oh how beautiful they looked! We slept as near as possible to the Franz Josef Glacier, then the next day we had a helicopter fly planned to the Glacier.


On the way to Lake Wanaka
Lake Wanaka
Diamond Lake
Mt. Aispiring
Shipwrak Bay

Queenstown

Milford Sound

Früh morgens wurden wir von einem Jucie Car abgeholt und wir fuhren los Richtung Milford Sound. Unser Fahrer war ein lustiger Franzose, der unglaublich viel zu erzählen hatte! Er unterhielt uns sehr gut während der langen Fahrt und hatte viele interessante Fakten auf Lager. Leider konnte ich die Fahrt nicht wirklich geniessen, denn schon nach ca. einer Stunde erbrach die Dame vor mir und da sie leider die Tüte verfehlte, ging die Hälfte auf den Sitz und es stank die ganze Fahrt lang nach erbrochenem! Lea hat netterweise den Sitzplatz mit mir gewechselt und es wurde die ganze Zeit Dufterfrischer rumgesprüht, aber leider lag mir der Duft während der ganzen Fahrt in der Nase und ich musste mich zusammen nehmen, dass ich nicht auch noch erbrach! Wir machten einen Halt beim Mirror Lake und tatsächlich, man hatte wirklich das Gefühl, man schaut in einen Spiegel! Danach ging es so ziemlich ohne Halt weiter bis zu Milford Sound. Dort angekommen machten wir eine Schifffahrt. Da es leider sehr bewölkt war und sogar ein wenig regnete, sah man leider nicht einmal die Bergspitzen. Aber es war trotzdem schön und all die Wolken gaben dem Ganzen einen sehr mystischen Touch! Nach der Schiffsfahrt ging es wieder zurück nach Queenstwon und zum krönenden Abschluss des Tages gingen wir super lecker asiatisch essen!

Early in the morning a Jucie coach picked us up and we started our journey to Milford Sound. Our driver was a french man and he had a lot of stories to tell! Sadly I couldn't really enjoy his interesting talk, the girl one row in front of me, vomited after a short while. She even missed her plasticbag and half of it ended up on the seat... Well, not very nice to continue the ride with the smell of vomit in my nose.
We had a stop at the Mirror Lake, and I nearly couldn't belive how much it reflected! After we took some pictures, we drove to Milford Sound. Also in the trip included was a boat cruise. The boat cruise was very nice, but sadly the weather was not on our site! When we entered the boat it even rained! But with all those cloudes it looked quite mystical, which was also nice, but we were a little disappointed, that we did not see the top of the mountains! After the boat cruise we went back to Queenstown and we spoiled us with a delicious thai dinner.

Mirror Lake
on the way...
Boat cruise

sleeping seal :)